2018

 

Deutschland und die Sowjetunion 1933–1941

Sergej Slutsch, Carola Tischler (Hrsg.): Deutschland und die Sowjetunion 1933–1941. Dokumente aus russischen und deutschen Archiven

Band 2: Januar 1935 – April 1937

Dokumentenverzeichnis

 

ISBN: 978-3-11-054872-3    Bestellen

 

Die Beziehungen zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und der Sowjetunion in der Zeit von 1933 bis 1941 wurden bisher nur unzureichend erforscht. Die auf vier Bände angelegte Edition beschäftigt sich mit diesem Zeitraum nicht nur aus dem Blickwinkel der großen Politik und Diplomatie, sondern liefert darüber hinaus einen detaillierten Einblick in die wirtschaftlichen, militärischen und kulturellen Verbindungen zwischen den beiden Staaten.

 

Wie bereits im ersten Band, der die Jahre 1933 und 1934 umfasst, ergänzen sich die kommentierten deutschen und sowjetischen Quellen – den Hauptteil bilden Dokumente aus den beiden außenpolitischen Archiven – zu einem facettenreichen Gesamtbild und stellen somit eine einzigartige Arbeitsgrundlage für Historiker dar.

Die Botschafter in diesem Zeitraum

Von links nach rechts: Sergej Alekseevič Bessonov (Rat der Bevollmächtigten Vertretung der UdSSR bis Februar 1937), Boris Dmitrievič Vinogradov (1. Sekretär der Bevollmächtigten Vertretung der UdSSR bis Dezember 1934) und Jakov Zacharovič Suric (Bevollmächtigter Vertreter der UdSSR in Deutschland bis April 1937) in der sowjetischen Vertretung in Berlin im Herbst 1934.
 

Von links nach rechts: Avel‘ Safronovič Enukidze (Sekretär des Präsidiums des CIK der UdSSR bis Februar 1935), Friedrich Werner Graf von der Schulenburg (Botschafter Deutschlands in der UdSSR bis Juni 1941), Michail Ivanovič  Kalinin (Vorsitzender des VCIK und des CIK der UdSSR) sowie Nikolaj Nikolaevič Krestinskij (1. Stellv. Volkskommissar für Äußere Angelegenheiten der UdSSR bis März 1937) bei der Übergabe des Beglaubigungsschreibens von der Schulenburgs im Oktober 1934.

Quelle: Russisches Staatsarchiv für Film- und Fotodokumente, Krasnogorsk