Herzlich willkommen

 

Vertrauensbildung durch wissenschaftliche Zusammenarbeit

Die Gemeinsame Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen geht auf eine Initiative des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des russischen Präsidenten Boris Elzin aus den Jahren 1993/1994 zurück und wurde im Jahr 1997 mit dem Ziel gegründet, die wissenschaftliche Erforschung der deutsch-russischen Geschichte im 20. Jahrhundert zu fördern und damit zur Festigung des gegenseitigen Vertrauens zwischen Russland und Deutschland beizutragen

 

Die Kommission

 
 

Zum Tod von Jochen Laufer

 

Aufgabe der Kommission ist die Förderung einer umfassenden wissenschaftlichen Erforschung der deutsch-russischen bzw. deutsch-sowjetischen Beziehungen im 20. Jahrhundert im Geiste der Offenheit und Objektivität.

In Erfüllung dieses Auftrages organisiert sie jährliche Kolloquien, initiiert und fördert Forschungs- und Editionsprojekte und veröffentlicht Ergebnisse eigener Aktivitäten.

 

 

Unerwartet ist am 16. März 2016, noch nicht 60 alt, Jochen Laufer verstorben. Der Historiker vom Zentrum für Zeithistorische Forschungen zählte mit den wesentlich von ihm vorangetriebenen Editionsvorhaben „Die UdSSR und die deutsche Frage 1941–1949“ (je vier Bände auf Russisch und Deutsch) und "Die UdSSR und die beiden deutschen Staaten 1949 bis 1955" (in Arbeit) zu den wichtigsten Projektmitarbeitern der Kommission. Lesen Sie hier einen Nachruf von Carola Tischler