Kolloquium 2021

 

Im Jahr 2021 ist das wissenschaftliche Kolloquium der Deutsch-Russischen Historikerkommission dem Jahrestag des Überfalls NS-Deutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 und seinen Folgen gewidmet. Das Hauptaugenmerk der Tagung liegt auf neuen Quellen zur Geschichte der Wehrmacht und der deutschen Besatzung in der Sowjetunion sowie auf Fragen rund um deren Erschließung und Erkenntnispotenzial.

 

Zeit       9. Juli 2021, 10.00 – 18.30 

Ort        Seminaris Hotel Lüneburg

Thema  Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion 1941 und seine Folgen: Neue Dokumente, Perspektiven,

             Forschungsansätze

 

Panels

 

10.00 – 11.30    Vortragspanel Deutschland und die Sowjetunion: 1939–1941     

                             

Moderation  Dr. Jurij Petrov (Institut für Russländische Geschichte der RAdW)

                             

Vorträge      

 

Prof. Dr. Claudia Weber (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder)

Barbarossa und das Ende des Hitler-Stalin Pakts. Optionen und (Fehl)Einschätzungen im Juni 1941

 

Prof. Dr. Aleksandr Čubar'jan (Institut für Allgemeine Geschichte der RAdW) 

Am Vorabend der Tragödie. Stalin und die internationale Krise, September 1939 - Juni 1941                                           

 

Diskussion

 

 

11.30 – 12.00    Kaffeepause

 

 

12.00 – 16.00    Diskussionspanel Neue Aktenbestände: Praxis und Erkenntnisse

 

12.00 – 13.30    Teil 1  Militärgeschichte des Zweiten Weltkriegs

 

Moderation  Prof. Dr. Sönke Neitzel (Universität Potsdam)

 

Einführung   Dr. Matthias Uhl (DHI Moskau)             

 

Diskussion   Michel Scheidegger (ETH Zürich) 

                    Christian Stein (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

 

 

13.30 – 14.30    Mittagspause

 

 

14.30 – 16.00    Teil 2  Die deutsche Besatzung der Sowjetunion

 

Moderation  Prof. Dr. Tanja Penter (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)

                    Prof. Dr. Beate Fieseler (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

 

Diskussion  Dr. Andrej Jurasov (Rosarchiv)

                   Dr. Irina Makhalova (HSE Moskau)

                   Dr. Mikhail Melnichenko (Zentrum "Prožito" für die Erforschung von Ego-Dokumenten,

                   Europäische Universität St. Petersburg)

 

 

16.00 – 16.30    Kaffeepause

 

 

16.30 – 18.30    Diskussionspanel Frontalltag: deutsche und russische Perspektiven

 

Moderation  Prof. Dr. Oksana Nagornaja (Staatliche Pädagogische Ušinskij-Universität Jaroslavl’)

                    Dr. Natalia Timofeeva (Oral History Zentrum für Forschung und Lehre, Institut

                    für Hochtechnologie Voronež)

 

Statements, Diskussion

                    Prof. Dr. Jochen Hellbeck (Rutgers University)

                    Prof. Dr. jur. Vasilij Christoforov (Institut für Russländische Geschichte der RAdW)

                    Dr. Vladimir Nevežin (Institut für Russländische Geschichte der RAdW)

                    Dr. Johannes Spohr (present past)

 

Fazit    Prof. Dr. Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin)

 

 

Format Online / Hybrid
 

 

Bitte füllen Sie das Anmeldeformular aus und senden Sie es an: L.Radauer@ikgn.de

 

Der Link für die Teilnahme am Zoom-Webinar wird Ihnen vor Beginn der Veranstaltung zugesandt. Bitte überprüfen Sie hierzu auch den Spam-Ordner Ihres E-Mail-Accounts.

 

Bei Anmeldung zur Teilnahme in Präsenz erhalten Sie unser Hygienekonzept.

 

Diese Veranstaltung wird in Bild und Ton aufgezeichnet. Die Aufzeichnung (oder ein Teil davon) kann nach der Konferenz im Internet öffentlich zugänglich gemacht werden. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Anfertigung und Verwendung der entsprechenden Foto- und Videoaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen zu. Sie können die Einwilligung jederzeit gegenüber der Deutsch-Russischen Historikerkommission widerrufen und können Auskunft über die Verwendung dieser Foto- und Videoaufnahmen verlangen.

 

 

Veranstaltungen im Rahmen des Kolloquiums

 

Mittwoch, 7. Juli 2021

 

18.00 – 19.30 Uhr: Podiumsdiskussion „Sowjetische Kriegsgefangene. Internierung – Vernichtung – Aufarbeitung“ in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

 

Teilnehmer*innen: Dr. Esther Meier (Deutsches Historisches Institut Moskau), Dr. Natalia Timofeeva (Oral History Zentrum für Forschung und Lehre am Institut für Hochtechnologie Voronež), Christian Römmer (Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

 

Moderation: Prof. Dr. Joachim Tauber, deutscher Co-Vorsitzenden der Gemeinsamen Kommission

 

Grußwort für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme: Dr. Oliver von Wrochem (Gedenkstättenleiter)

 

 

Die Veranstaltung findet im hybriden Format statt. Die Teilnahme ist online oder in Präsenz möglich.

 

Veranstaltungsort:
Nordost-Institut (IKGN e. V.)
Lindenstraße 31
21335 Lüneburg

 

Bitte füllen Sie das Anmeldeformular aus und senden Sie es an:  L.Radauer@ikgn.de

 

Der Link für die Teilnahme am Zoom-Webinar wird Ihnen vor Beginn der Veranstaltung zugesandt. Bitte überprüfen Sie hierzu auch den Spam-Ordner Ihres E-Mail-Accounts.

 

Bei Anmeldung zur Teilnahme in Präsenz erhalten Sie unser Hygienekonzept.

 

Diese Veranstaltung wird in Bild und Ton aufgezeichnet. Die Aufzeichnung (oder ein Teil davon) kann nach der Konferenz im Internet öffentlich zugänglich gemacht werden. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Anfertigung und Verwendung der entsprechenden Foto- und Videoaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen zu. Sie können die Einwilligung jederzeit gegenüber der Deutsch-Russischen Historikerkommission widerrufen und können Auskunft über die Verwendung dieser Foto- und Videoaufnahmen verlangen.

 

Information der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

 

 

Donnerstag, 8. Juli 2021

 

18.00 – 20.00 Uhr: Podiumsgespräch im Rahmen der Ringvorlesung der Universität Hamburg zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion „Von der Wehrmachtsausstellung zum Dokumentationszentrum Besatzungspolitik: Metamorphosen der Erinnerung“

 

Teilnehmer*innen: Dr. Ulrike Jureit (Stiftung Wissenschaft und Kultur), Uwe Neumärker (Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas), Dr. Jörg Morré (Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst), Dr. Ekaterina Makhotina (Universität Bonn)

 

Moderation: Dr. Oliver von Wrochem (Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Prof. Dr. Kirsten Heinsohn (stellv. Leiterin der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg)

 

Grußwort für die Gemeinsame Kommission: Prof. Dr. Joachim Tauber, deutscher Co-Vorsitzender

 

Am Tag der Veranstaltung finden Sie den Zugangslink zum Livestream hier.