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Deutschland und die Sowjetunion 1933–1941. Dokumente aus russischen und deutschen Archiven

Das insgesamt auf vier Bände angelegte Editionsprojekt erschließt die deutsch-sowjetischen Beziehungen in einem schwierigen und widersprüchlichen Zeitabschnitt ihrer Entwicklung (vom Machtantritt Hitlers bis zum Beginn des deutsch-sowjetischen Krieges) anhand von Dokumenten aus einer ganzen Reihe deutscher und russischer Archive und stellt sie in all ihren Facetten dar – Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Militär, Wissenschaft und Kultur. Zu einem kleineren Teil werden auch bereits editierte Schlüsseldokumente wiedergegeben.

Das Editionsprojekt zeichnet sich durch seine zweistaatliche und multiarchivische Perspektive aus. Die Erschließung und Vorbereitung der deutschen Dokumente erfolgt von deutscher Seite in der Berliner Abteilung des Instituts für Zeitgeschichte mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes, von russischer Seite am Institut für Slawenkunde der Russischen Akademie der Wissenschaften.

Der erste Band „Deutschland und die Sowjetunion 1933–1941“ ist 2014 erschienen und wurde in wissenschaftlichen Zeitschriften bzw. Rezensionsforen positiv besprochen [Helga Haftendorn in: Politische Vierteljahresschrift. H. 1 (2015), S. 143–145; Otto Wenzel in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft H. 2 (2015), S 207; Dietmar Wulf in: H-Soz-Kult v. 9.4.2015; Bernd Bonwetsch in: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas. H. 3 (2015), S. 35–37)].

 

Der zweite Band, der die Zeit von 1935 bis Mitte April 1937 umfasst, erschien im Dezember 2018. Die Edition soll auch in russischer Sprache publiziert werden.

 

Projektleitung:           Prof. Dr. Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin

Projektbearbeitung:    Dr. Carola Tischler (Berlin); Dr. Sergej Slutsch (Moskau)